Das Auto im Winter: Lackpflege und Co.

Das Auto im Winter: Lackpflege und Co.

Seit knapp drei Wochen ist er da: der Winter. Die kalte Jahreszeit bedeutet nicht nur für den menschlichen Organismus eine große Umstellung, auch in Sachen Fahrzeugpflege fordert der Winter ein Umdenken. Denn beim Thema Auto im Winter gibt es ein paar Dinge zu beachten. Das fängt bei den Winterreifen an, die die meisten im Herbst aufziehen oder spätestens, wenn die ersten Flocken von Himmel rieseln, aber hört damit noch lange nicht auf. Ein großes Thema im Winter ist die Lackpflege im Zusammenhang mit Streusalz und Co. Hierzu erhalten Sie in dem folgenden Beitrag wertvolle Infos. Im Anschluss daran haben wir weitere Tipps in Sachen Auto und Winter für Sie.

Schutz des Fahrzeuges vor Streusalz und Feuchtigkeit im Winter

Im Winter benötigen Autolack und Co. besondere Pflege, um ausreichend vor den Auswirkungen des aggressiven Streusalzes in Verbindung mit Feuchtigkeit geschützt zu sein.

Lackpflege im Winter

Modernen Lacken können Streusalz und Feuchtigkeit weniger anhaben, denn sie verfügen über eine gute Schutzschicht. Allerdings bietet diese keinen Schutz vor Steinschlag und Co. Entstehen dadurch Risse im Lack, ist eine Angriffsfläche für Streusalz und Feuchtigkeit vorhanden und Korrosion vorprogrammiert. Deshalb ist eine gute Lackpflege beim Auto im Winter sowohl bei älteren als auch bei neuen Fahrzeugen sehr wichtig.

Um den Lack (die folgenden Tipps gelten nicht für Mattlack, denn dieser darf weder poliert noch gewachst werden!) gut auf den Winter vorzubereiten, reinigen Sie Ihn zunächst gründlich. Verunreinigungen, die in der Waschstraße nicht beseitigt werden, entfernen Sie bequem mit Reinigungsknete. Im Anschluss behandeln Sie den Lack nacheinander mit Politur (beseitigt kleine Kratzer im Lack) und Wachs (lässt Wasser abperlen und wirkt schmutzabweisend). Am besten ist es, das Fahrzeug bereits im Herbst auf diese Weise fit für den Winter zu machen. Wer das versäumt hat, kann dies aber auch an milden Wintertagen oder in einer Garage nachholen. Lässt die Wirkung des Wachses nach, perlt also das Wasser nicht mehr schön ab, wählen Sie beim nächsten Besuch in der Waschstraße ein Programm mit Heißwachs.

Wichtig ist es auf jeden Fall, das Auto im Winter regelmäßig von Streusalzresten zu befreien. Fahren Sie also öfters in die Waschstraße oder noch besser: Spritzen Sie es zwischendurch einfach nur mit klarem Wasser in einer Waschbox ab. Denn die vielen Chemikalien und Bürsten in einer Waschstraße setzen dem Lack bei zu häufigem Besuch ebenfalls zu. Verzichten Sie aber in jedem Fall nicht auf eine gründliche Vorwäsche. Denn angetrocknetes Streusalz bildet eine weißliche Schicht auf dem Lack, die ansonsten wie Sandpapier wirkt. Nach der Autowäsche kontrollieren Sie den Lack auf eventuelle Kratzer oder Risse durch Steinschlag und bessern diese gegebenenfalls mit einem Lackstift aus, damit erst gar keine Schwachstellen im Lack entstehen.

Unterbodenschutz

Besonders der Unterboden ist im Winter Streusalz und Co. ausgesetzt. Ist dessen Schutzschicht durch Aufsetzen oder Steinschlag bereits angegriffen, besteht erhöhte Rostgefahr. Deshalb sollten Sie im Winter auch an den Unterbodenschutz denken. Dafür lassen Sie den Unterbodenschutz nach einer Unterbodenwäsche von einem Fachmann kontrollieren und gegebenenfalls ausbessern.

Türdichtungen, Schlösser und Scheibenwaschanlage im Winter

Besonders die Feuchtigkeit und die kalten Temperaturen im Winter machen aber auch den Türdichtungen und -schlössern sowie der Scheibenwaschanlage zu schaffen. Die Türdichtungen sollten Sie an Ihrem Auto im Winter mit speziellen Fettstiften (z. B. mit Glycerin oder Hirschtalg) einfetten. Vergessen Sie hierbei nicht die Gummidichtungen an Ihrem Kofferraum. Insbesondere nach der Fahrt durch die Waschstraße bei Minustemperaturen heißt es: Gummidichtungen trockenreiben und einfetten, damit die Türen nicht zufrieren.

Das Vereisen von Türschlössern ist bei modernen Fahrzeugen mit Fernbedienung oder Keyless Go weniger ein Problem. Bei allen anderen Fahrzeugen hilft es, die Schlösser mit Graphit zu behandeln. Bei Minusgraden sollten Sie für den Notfall auch immer Türschlossenteiser griffbereit haben – natürlich nicht im Fahrzeug.

Die Scheibenwaschanlage und funktionstüchtige Scheibenwischer sind im Winter bei nassen oder matschigen Straßen in Verbindung mit Streusalz essentiell für eine gute Sicht. Deshalb denken Sie rechtzeitig daran, für ausreichend Frostschutz im Wischwasser zu sorgen und den Wassertank regelmäßig aufzufüllen. Falls Ihr Scheibenwischer Schlieren auf der Scheibe hinterlässt, versuchen Sie die Wischerblätter zu reinigen. Wird dadurch keine Abhilfe geschaffen, erneuern Sie die Wischerblätter.

Weitere nützliche Tipps rund um das Auto im Winter

Aber nicht nur der Schutz der Karosserie vor Streusalz und Co. ist in Bezug auf das Auto im Winter ein Thema. Deshalb hier noch ein paar kleine Tipps von uns:

Sehen und gesehen werden

Beim Autofahren ist es wichtig, selbst gut sehen zu können und natürlich für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein. Der Winter stellt in dieser Hinsicht besondere Anforderungen an jeden Autofahrer, denn es wird früh dunkel, die Scheiben, aber auch die Lichter am Fahrzeug sind oft verschneit oder zugefroren und durch die Feuchtigkeit beschlagen oftmals die Scheiben im Innenraum.

Gegen die frühe Dunkelheit ist logischerweise kein Kraut gewachsen. Da hilft nur eins: Schalten Sie rechtzeitig die Scheinwerfer an Ihrem Fahrzeug ein. Und vergessen Sie nicht vorher die Scheinwerfer und auch die Rücklichter gegebenenfalls von Schnee sowie Eis zu befreien und nicht nur Ihre Autoscheiben. Übrigens die Scheiben sollten Sie nicht nur für Ihre eigene und die Sicherheit anderer komplett freikratzen, sondern auch um Ihr Portemonnaie zu schonen. Wird nur ein kleines Sichtfenster frei gekratzt, droht ein Bußgeld. Gleiches gilt, wenn das Autodach oder die Kennzeichen vor dem Losfahren nicht vom Schnee befreit werden.

Gegen von innen stark beschlagene Scheiben gibt es einfache Tricks. Die erste hilfreiche Maßnahme ist das Reinigen der Innenseiten der Fensterscheiben. Denn saubere Scheiben beschlagen weniger. Ist erst einmal Feuchtigkeit in das Innere Ihres Fahrzeuges eingedrungen, helfen Entfeuchter in Form eines Kissens aus dem Autofachhandel, um die Feuchtigkeit zu beseitigen. Bei sehr viel Schnee und Schneematsch ist es auch empfehlenswert, Fußmatten aus Teppich gegen Gummimatten zu tauschen. Im Zweifel sollten Sie auch den Luftfilter für die Innenraumbelüftung kontrollieren und gegebenenfalls tauschen, wenn dieser die Feuchtigkeit nicht mehr aus der Luft filtert, bevor diese in den Innenraum geleitet wird.

Auto im Winter: Bordausrüstung

Zum Abschluss noch ein paar Dinge, die Sie im Winter unbedingt an Bord Ihre Fahrzeugs haben sollten:

  • Eiskratzer und Besen
  • kleine Schaufel, um das Auto bei Bedarf freizuschaufeln
  • warme Decke
  • Thermoskanne mit heißem Tee oder Kaffee
  • kleiner Notproviant (z. B. eine Packung Kekse)
  • in besonders schneereichen Gebieten zudem Schneeketten.

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