Ernährung bei Arthrose

Ernährung bei Arthrose

[dropshadowbox align=“none“ effect=“none“ width=““ height=““ background_color=“none“ border_width=“0″ border_color=“none“ ][/dropshadowbox]Ernährung hat Einfluss auf den Verlauf von Arthrose

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf den Krankheitsverlauf der Arthrose. Die Symptome einer bestehenden Arthrose können zudem durch die Wahl der richtigen Lebensmittel positiv beeinflusst werden. Grundsätzlich gilt, dass eine überwiegend pflanzliche Ernährung, reich an Gemüse, Kräutern und Obst, gut geeignet ist. Der Fleischkonsum und tierische Fette sollten reduziert werden, da ein Übermaß an tierischen Fetten die Entstehung von Entzündungen im Körper begünstigen kann, diese wirken sich wieder herum negativ auf das Krankheitsbild bei Arthrose aus. Auch eine säurebetonte Ernährung und Übergewicht beeinflussen das Voranschreiten der Arthrose negativ.

Was ist Arthrose?

Unter Arthrose versteht man „Gelenkverschleiß“. Im Laufe des Lebens nutzen sich unsere Gelenke nach und nach ab. Je nach Ausmaß der Abnutzung werden die Gelenke weniger beweglich und schmerzen aufgrund von Entzündungen. Meist gehen die Gelenkveränderungen mit Schmerzen und Schwellungen einher.

Ursachen von Arthrose ernährungsbedingt?

Für die Entstehung von Arthrose spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum einen verändern sich die Gelenke mit zunehmendem Alter, zum anderen spielen vermehrte Belastung durch beispielsweise Übergewicht, Spitzensport, aber auch Fehlstellungen der Füße eine bedeutende Rolle für die Gelenkabnutzung. Genauso ungünstig ist aber auch ein Bewegungsmangel auf den Verlauf der Krankheit und nicht zuletzt hat die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf die Gelenke.

Zu viel Säure verursacht Entzündungen

Unser Körper produziert bei der Verdauung von tierischen Fetten und Zucker Säuren. Um das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, beziehungsweise wieder ins Lot zu bringen, holt sich der Körper basisch wirksame Mineralien wie zum Beispiel Kalzium. Führen wir unserem Körper nicht ausreichend Mineralien zu und ernähren uns zeitgleich mit Lebensmittel die unseren Körper viel Säure produzieren lassen, gerät das Gleichgewicht aus der Kontrolle. Die Folge ist ein Überschuss an Säure. Der Überschuss an Säure wird vom Organismus eingelagert und verursacht Entzündungen. Hinzu kommt, dass ein Mangel an Nährstoffen den erforderlichen Neuaufbau des Knorpels unterbinden. Beides wirkt sich negativ auf die Gelenke aus.

Übergewicht als Risikofaktor

Überflüssige Pfunde stellen eine Belastung für die Gelenke dar. Vor allem die Hüft- und Kniegelenke leiden unter dem Übergewicht. Ihr Verschleiß wird durch das Übergewicht vorangetrieben, da sie die zunehmende, mechanische Belastung abfedern müssen. In den Fettzellen werden vermehrt entzündungsfördernde Substanzen gebildet, diese „heizen“ wieder herum Entzündungsherde im Körper an und lösen Schmerzen aus.

Gewichtsreduktion als Maßnahme

Eine entscheidende Maßnahme bei der Therapie von Arthrose, stellt die Gewichtsreduktion dar. Schmerzen werden durch die Reduktion des Körpergewichts weniger. Wir empfehlen eine Kombination aus kalorienreduzierter Ernährung und Bewegung. Als Faustregel für eine gesunde Gewichtsreduktion gilt eine Abnahme von 0,5 kg bis 1 kg pro Woche. Vorsicht ist bei bestehenden Gelenkproblemen geboten. Diese sollten sie nicht zusätzlicher Belastung aussetzen. In diesen Fall empfehlen wir gelenkschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walken.

Gesunde Ernährung schafft Linderung bei Arthrose

Durch gezielte Ernährungsmaßnahmen lässt sich Arthrose zwar nicht heilen, dennoch können sie das Krankheitsbild positiv beeinflussen und sie beugen eine Verschlechterung vor. Besonders wichtig hierbei ist das Säure-Basen-Gleichgewicht. Lebensmittel die viel Säure im Körper während des Verdauungsprozesses produzieren, erkennt man nicht zwangsläufig am sauren Geschmack. Wir zeigen Ihnen, welche Lebensmittel bei Arthrose empfehlenswert und weniger empfehlenswert sind.

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Empfehlenswerte Lebensmittel bei Arthrose

    • Kräuter und Gewürze
    • Zwiebel, Lauch und Knoblauch

Salate Naturreis, Kartoffeln, (Braun-)Hirse, Dinkel und daraus hergestelltes Brot, Quinoa, AmaranthSeefische oder Kaltwasserfische (z.B. Forelle, Kabeljau, Barsch, Heilbutt etc.)Kaltgepresste Öle (besonders empfehlenswert sind: Speiseleinöl,Walnussöl, Rapsöl)Kalziumreiche Mineralwässer

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Weniger empfehlenswerte Lebensmittel bei Arthrose

  • Tierische Fette
  • Zucker und Süßigkeiten
  • Obst- und Gemüsesorten mit hohem Säureanteil
  • Alkohol und Nikotin
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Lebensmittel die Sie bei Arthrose besser vermeiden sollten:

Tierische Fette:

Tierische Lebensmittel wie Fleisch und Wurst enthalten unter anderem eine spezielle Omega 6-Säure, die sogenannte Arachidonsäure. Diese spielt bei Entzündungsprozessen eine zentrale Rolle. Die Eicosanoide (Signalstoffe), die aus ihr entstehen, fördern Entzündungen und in Folge dessen auch Schmerzzustände. Hohe Konzentrationen dieser Fettsäure Omega 6-Säure stecken vor allem in Schweinefleisch und daraus hergestellten Produkten, aber auch in Leber und Eigelb. Versuchen Sie deshalb, Ihren Fleisch- und Wurstkonsum zu einzuschränken.

Zucker und Süßigkeiten:

Sie schmecken süß, werden im Körper jedoch zu Säuren umgewandelt. Um dem entgegen zu wirken und den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, benötigt der Körper ausreichend Mineralstoffe. Werden diese nicht zugeführt, reagiert der Körper mit Entzündungsreaktionen um die Säure wieder auszuscheiden.

Obst- und Gemüsesorten mit hohem Säureanteil:

Fruchtsäure wirkt sich negativ auf eine bestehene Arthrose aus. Deshalb sollten Sie vor allem Gemüse- und Obstsorten mit hohem Säureanteil vermeiden. Dazu zählen vor allem ein Übermaß an Zitrusfrüchten, aber auch Erdbeeren,Spargel und Tomaten.

Alkohol und Nikotin:

Alkohol hat auf die Arthrose keine direkten Auswirkungen, kann aber eine Wechselwirkung mit den dafür verschriebenen Schmerztabletten auslösen. Hinzu kommt, dass er sich negativ auf den Mineralstoffhaushalt auswirkt. Rauchen vermindert wiederum die Sauerstoffversorgung im Knorpel und in den Gelenkhäuten. Verzichten Sie deshalb am besten auf beides oder schränken Sie den Konsum ein.

Warum Sie folgende Lebensmittel bei Arthrose häufiger konsumieren sollten:

Kräuter und Gewürze:

Kräuter und Gewürze weisen alle einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen auf. Diese besitzen unterschiedliche Wirkungen und ergänzen sich gegenseitig. Die Powerstoffe der Pflanze wirken antimikrobiell und antioxidativ – das bedeutet, sie fangen freie Radikale, die bei Entzündungen vermehrt freigesetzt werden und wehren sich gegen Bakterien und Keime.

Tipp: Um von den vielen positiven Besonderheit zu Nutzen haben, empfiehlt es sich bei der Auswahl der Kräuter und Gewürze zu variieren.

Zwiebel, Lauch und Knoblauch:

In Lauchgewächsen stecken entzündungshemmende Substanzen – nämlich Allizin, Ajoen und Diallylsulfid.

Tipp: Schneiden Sie Lauch, Zwiebeln und Knoblauch vor der Weiterverarbeitung klein und lassen Sie die Zutaten 5-10 Minuten stehen. Auf diese Weise bilden sich mehr der oben genannten entzündungshemmenden Stoffe.

(Braun-)Hirse:

Diese altbewährte Pflanze wurde schon vor Jahrhunderten in Rom als Heilpflanze genutzt. Hirse weist einen hohen Gehalt an Silizium und Fluor auf. Diese beiden Spurenelemente sind für die Verwertung von Kalzium besonders wichtig und wirken sich positiv auf die Knorpel bei Arthrose, aber auch Osteoporose aus. Hirse enthält zudem viel Magnesium, Kupfer, Eisen und Magnesium. Ein weiter Pluspunkt – Hirse wird im Körper basisch verarbeitet.

Welche Nährstoffe sind besonders wichtig?

Bestimmte Nährstoffe sorgen für einen gesunden Knorpelaufbau und sind an der Regeneration der Gelenke beteiligt. Einige wirken außerdem entzündungshemmend. Nährstoffe sollten Sie über eine gesunde Ernährung aufnehmen. Je nach Krankheitsbild wird Ihr Arzt entscheiden, inwiefern ein ergänzendes Mikronährstoffpräparat sinnvoll für Sie ist.

Folgende Nährstoffe sollten bei der Erkrankung von Arthrose nicht zu kurz kommen:

Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin

Bei Entzündungen im Körper werden vermehrt freie Radikal gebildet. Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin machen diese unschädlich. Deshalb kommt es nicht selten vor, dass Patienten mit Arthrose einen Mangel an Vitaminen im Blut aufweisen. Achten Sie deshalb auf eine vitaminreiche Kost.

Vitamin D3

Vitamin D3 fördert die die Bildung des Botenstoffs Interleukin 10. Dieser Botenstoffs des Immunsystems sorgt unter anderem dafür, Entzündungsreaktionen im Körper in Schacht zu halten. Zusätzliches Plus von Vitamin D3: es stärkt die Knorpel- und Knochenbildung. Ebenfalls ein positiver Aspekt bei Gelenkerkrankungen. Beispiele für Lebensmittel mit viel Vitamin D3 sind unter anderem in Pilzen, Eiern und fettem Fisch enthalten.

Vitamin K

Dieses Vitamin ist nicht allein für die Blutgerinnung verantwortlich, es sorgt auch dafür, dass das Blut „dünnflüssig“ bleibt. Darüber hinaus bekämpftVitamin K auch Entzündungsreaktionen im Körper. Beispiele für Lebensmittel mit viel Vitamin K sind unter anderem Brokkoli, Blumenkohl, Spinat und Hühnerfleisch.

Selen, Kupfer, Mangan und Zink

Diese Spurenelemente fördern den Stoffwechsel im Bindegewebe, aber sie wirken auch dem Knorpelabbau entgegen und wirken entzündungshemmend. Beispiele für Lebensmittel mit viel: Selen, Kupfer, Mangan und Zink
Selen steckt in Samen und Nüssen. Kupferreiche Lebensmittel sind Hülsenfrüchte, Hafer und Leber. Manganreiche Lebensmittel sind Weizenkeime und Hafer und Zink ist unter anderem in Fisch und Fleisch enthalten.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind die natürlichen Gegenspieler der Omega-6-Fettsäuren. Sie schützen die Gefäße und hemmen Entzündungen in den Gelenken. Als besonders kostbar erweisen sich die beiden Omega-3-Fettsäuren DHA (Docohexaensäure) und EPA (Eicopentaensäure). Diese sind vor allem in Alpha-Linolensäuren zu finden, die unter anderem in Walnuss-, Raps-, Lein und Hanföl enthalten sind. Aber auch in fettem Fisch wie Thunfisch, Makrele und Lachs kommen Omega-3-Fettsäuren in großem Maße vor.

Nahrungseränzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise mit Glucosamin, Grünlippmuschel und Chondroitin können die Therapie bei Arthrose wirksam unterstützen. Unsere Ambivitalis Arthro Pro Gelenke & Knorpel Kapseln ist ein in Deutschland hergestelltes Produkt, das nach höchsten pharmazeutischen Qualitätsstandard mit einer hohen Bioverfügbarkeit produziert wird.
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