Ghee – Die Butter mit heilender Wirkung

Ghee – Die Butter mit heilender Wirkung

[dropshadowbox align=“none“ effect=“none“ width=““ height=““ background_color=“none“ border_width=“0″ border_color=“none“ ][/dropshadowbox]Ghee ist keine gewöhnliche Butter

Wussten Sie dass Butter nicht gleich Butter ist? Der Unterschied zwischen herkömmlicher Butter und geklärtem Ghee ist erheblich – vor allem auch was die Verträglichkeit betrifft.

Was ist Ghee?

Hinter dem Begriff „Ghee“ verbirgt sich gereinigtes Butterfett, was hier zu Lande noch relativ unbekannt ist und wenig Gebrauch findet. Ghee wird durch das Abschöpfen des Schaums, der durch das Erhitzen von Kuhmilchbutter entsteht, gewonnen. Was zurückbleibt ist eine Unterart des Butterschmalzes. Durch das Abschöpfen des Schaums werden Milchzucker und Milcheiweiß entfernt. Ghee kann man unterschiedlich herstellen. Traditionell wird Ghee mit der Desi-Methode hergestellt. Bei dieser Methode wird zunächst Butter gesammelt und gelagert bis sie leicht säuerlich ist. Im Anschluss wird die Butter dann über dem Feuer in einem Eisentopf geklärt und gewinnt dadurch eine rauchige Note.

Ayurvedisches „Wundermittel“

Glaubt man ayurvedischen Lehrern, besitzt Ghee Wunderkräfte. In Indien und Pakistan wird Ghee bereits seit Jahrtausenden als Speisefett verwendet. Sogar im Kamasutra (ca. 200 nach Christus) wird Ghee bereits erwähnt. Der besondere Butterschmalz wird in der ayurvedischen Küche zum Rösten, Frittieren und Braten verwendet um die Speisen leichter verdaulich zu machen. Ghee besitzt zudem eine entgiftende Wirkung und findet deshalb auch im medizinischen Bereich Anwendung. Es hilft gegen Blutarmut und fördert die Konzentration.

Ghee – moderner Allrounder unter den Fetten

Auch wenn Sie kein Anhänger der ayurvedischen Lehre sind, werden Sie Ghee zu schätzen lernen. Betroffene einer Laktose- oder Milcheiweißunverträglichkeit können keine konventionelle Butter konsumieren – Ghee hingegen schon. Ghee ist allgemein für Jedermann leicht bekömmlich und eine hervorragende Alternative zur herkömmlichen Butter. Ein weiterer Pluspunkt – Ghee kann man stärker erhitzen – der Rauchpunkt liegt erst bei 205°C.

Ghee selbst herstellen

Zutaten und Utensilien für die Herstellung von Ghee:

  • 1 Kochtopf
  • 1 Schaumlöffel
  • Behälter/Gläser für das fertige Ghee
  • 1 feines Sieb
  • weiche Butter (6 x 250 g)

Zubereitung:

  1. Geben Sie zunächst die Butterstücke in den Kochtopf und erwärmen Sie die Butter auf kleiner Hitze.
  2. Erwärmen Sie die Butter ganz langsam, dass sie behutsam köchelt. Um Ghee erfolgreich herzustellen, ist Geduld das oberste Gebot. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, denn die Butter darf auf gar keinen Fall zu hoch erhitzt werden.
  3. Während die Butter behutsam vor sich hin köchelt, bildet sich Schaum auf der Oberfläche. Schöpfen Sie den Schaum mithilfe des Schaumlöffels immer wieder ab, bis das Ghee ganz klar geworden ist und kein Schaum mehr nachgebildet wird.
  4. Das Abschöpfen des Schaums beansprucht viel Zeit und Geduld. Je nach Menge kann dieser Vorgang 1 ½ bis 2 Stunde in Anspruch nehmen. Diesen Vorgang nennt man auch Klären. Man reinigt sozusagen die Butter indem man die Eiweißbestandteile abschöpft.
  5. Stellen Sie nun geeignete Gefäße bereit und gießen Sie die geklärte Butter durch ein feines Sieb in die Gefäße. Das fertige Schmalz besitzt eine goldgelbe Farbe und ist im flüssigen Zustand klar.
  6. Allmählich wird die Butter fest. Verschließen Sie die Behälter gut und bewahren Sie es entweder im Vorratsschrank auf oder aber im Kühlschrank. Aufgrund des geringen Wassergehaltes gegenüber herkömmlicher Butter, sie muss nicht gekühlt gelagert werden. Ungekühlt und fest verschlossen ist es bis zu 9 Monate haltbar – gekühlt bis zu 15 Monate.
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