Müdigkeit: So werden Sie wieder wach!

Müdigkeit: So werden Sie wieder wach!

Genießen Sie nach einem anstrengenden Tag auch den Moment, wenn Sie sich abends in Ihr Bett legen und sich ins Land der Träume verabschieden, um am nächsten Tag wieder munter in den Tag starten zu können? Aber was ist, wenn Sie am nächsten Tag immer noch müde sind oder es schnell wieder werden? Bleibt das nicht die Ausnahme, sondern überkommt Sie ständig am helllichten Tag die Müdigkeit, sollten Sie den Ursachen auf den Grund gehen und etwas dagegen unternehmen.

In dem folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über das Thema Müdigkeit. Sie lesen unter anderem etwas über die möglichen Ursachen für Müdigkeit und erhalten Tipps, was Sie dagegen unternehmen können.

Gründe für die Müdigkeit: Schlafmangel, Eisenmangel und Co.

Müdigkeit macht sich nicht nur durch ständiges Gähnen und das Gefühl, dass einem jedem Moment die Augen zufallen, bemerkbar, sondern auch durch mangelnde Konzentration und vermehrte Gereiztheit. Genau wie es verschiedene Merkmale der Müdigkeit gibt, gibt es auch verschiedene Ursachen für die Müdigkeit.

Fehlender Schlaf

Ein sehr häufiger und auch naheliegender Grund für Müdigkeit ist fehlender Schlaf. Und der macht nicht nur müde, sondern kann auf Dauer auch krank machen. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist unterschiedlich. Das individuelle Schlafbedürfnis hängt von verschiedenen Dingen ab. Dazu zählen unter anderem das Alter und die körperliche Anstrengung am Tage. So haben Kinder zum Beispiel ein größeres Schlafbedürfnis als Erwachsene. Ein durchschnittlicher Erwachsener benötigt in der Regel zwischen sieben und neun Stunden Schlaf. Übertreiben sollten Sie es allerdings auch nicht, denn auch zu viel Schlaf kann ermüdende Wirkung zeigen.

Aber nicht nur die Schlafdauer ist entscheidend, auch die Schlafqualität ist ausschlaggebend dafür, ob Sie am Tage fit und munter sind. Wenn Sie sich nachts lediglich Hin- und Herwälzen, weil Sie nicht einschlafen können oder ständig wieder wach werden, und deshalb nicht zur Ruhe kommen, ist die Müdigkeit am Tage ebenfalls vorprogrammiert.

Schlechter Lebenswandel

Sie bekommen ausreichend Schlaf, aber fühlen sich tagsüber trotzdem oft abgeschlagen und schläfrig? Dann werfen Sie einmal einen kritischen Blick auf Ihren Lebenswandel. Möglicherweise ist dieser die Ursache für Ihre Müdigkeit. Eine schlechte Ernährung, zu wenig Bewegung, Flüssigkeitsmangel, zu wenig frische Luft und zu viel Stress – das alles können Auslöser dafür sein, dass Sie sich tagsüber müde und erschöpft fühlen.

Das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit

Insbesondere im Frühjahr kann auch das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit für Ihr häufiges Gähnen am Tage verantwortlich sein. Die Frühjahrsmüdigkeit hängt zum einen mit dem Temperaturwechsel von kalt auf warm zusammen. Besonders bei Personen, die zu einem niedrigen Blutdruck neigen, kann es dadurch zu einem Absacken des Blutdruckes kommen, wenn sich die Blutgefäße bedingt durch die Wärme weiten. Zum anderen ist die Melatoninkonzentration im Körper nach der dunklen Winterzeit noch besonders hoch. Und Melatonin sorgt als sogenanntes Schlafhormon dafür, dass sich Müdigkeit einstellt.

Eisenmangel als Ursache für Müdigkeit

Möglicherweise sind auch die Eisendepots in Ihrem Körper nicht mehr sehr voll. Gerade bei einem erhöhten Eisenbedarf (zum Beispiel bei Schwangeren, Stillenden und Sportlern) kann schnell ein Eisenmangel entstehen. Ein typisches Symptom, durch welches sich der Mangel bemerkbar macht, ist die Müdigkeit. Weitere Anzeichen für einen Eisenmangel können zum Beispiel sein:

  • brüchige Nägel
  • Blässe
  • Haarausfall
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • geschwächtes Immunsystem
  • Kopfschmerzen
  • Kribbeln in Händen und Füßen

Haben Sie den Verdacht, dass bei Ihnen ein Eisenmangel vorliegen könnte, lassen Sie dies unbedingt von einem Arzt durch eine entsprechende Blutuntersuchung abklären.

Abgeschlagenheit als Begleiterscheinung einer Erkrankung

Ständige Müdigkeit kann aber auch eine Begleiterscheinung einer Erkrankung sein. Mögliche Erkrankungen sind zum Beispiel Depressionen, diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Deshalb sollten Sie bei anhaltender Müdigkeit auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, damit dieser der Ursache auf den Grund gehen kann. Das gilt insbesondere, wenn Sie ausreichend Schlaf bekommen und auch ansonsten auf einen gesunden Lebenswandel achten. Besondere Dringlichkeit ist geboten, falls Sie auch noch weitere Symptome (zum Beispiel Übelkeit, Schwindelanfälle, Kopfschmerzen, Fieber und Atembeschwerden) bemerken.

Tipps, wie Sie Ihre Müdigkeit besiegen

Bei der Bekämpfung der Müdigkeit kommt es immer auf ihre Ursache an. Wenn Sie diese gegebenenfalls auch mit Hilfe eines Arztes herausgefunden haben, können Sie die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um Ihre ständige Schläfrigkeit zu besiegen. Waren Sie beim Arzt und hat dieser eine Erkrankung als Ursache für Ihre Müdigkeit diagnostiziert, lassen Sie sich von ihm entsprechend behandeln. Bei einem festgestellten Eisenmangel wird er Ihnen ebenfalls Präparate empfehlen, um den Mangel auszugleichen. Zusätzlich können Sie bei Ihrer Ernährung darauf achten, möglichst eisenreiche Lebensmittel auf Ihren Speiseplan zu setzen. Sind hingegen Ihre Schlafgewohnheiten, Ihr Lebenswandel oder das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit Grund für Ihre Müdigkeit, versuchen Sie es mit den folgenden Tipps:

Tipps für einen erholsamen Schlaf

Wichtig für einen erholsamen Schlaf ist in erster Linie, dass Sie abends nicht zu spät ins Bett gehen, damit Sie genügend Zeit haben, ausreichend zu schlafen, bis der Wecker am nächsten Morgen wieder klingelt. Haben Sie Probleme abends einzuschlafen oder in der Nacht durchzuschlafen, können Ihnen folgende Tipps helfen:

  • Sorgen Sie für regelmäßige Schlafenszeiten. Gehen Sie immer in etwa zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie auch jeden Morgen etwa zur gleichen Zeit wieder auf – auch an den Wochenenden.
  • Passen Sie Ihre Schlafenszeiten an Ihren persönlichen Rhythmus an. Sind Sie ein Frühaufsteher, gehen Sie entsprechend früh ins Bett. Als Nachtmensch verschieben Sie Ihre Schlafenszeiten eher nach hinten.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer bzw. Ihr Bett ein Ort ist, an dem Sie sich entspannen können. Dafür sollte es unbedingt aufgeräumt und nicht zu warm sein.
  • Bereiten Sie Ihren Körper abends bevor Sie sich zum Schlafen legen auf die Nachtruhe vor. Verzichten Sie eine bis anderthalb Stunden vorm Schlafen auf zu grelles Licht, Fernseher, Smartphone und Co. Lassen Sie Ruhe einkehren. Hilfreich können auch Entspannungsübungen sein.

Tipps für einen besseren Lebenswandel

kleine Pause

Sieht doch entspannt aus? Eine kleine Pause kann die Müdigkeit vertreiben – nicht nur bei Katzen…

Hängt Ihre Müdigkeit mit einem eher weniger optimalen Lebenswandel zusammen, hilft nur eines – für Besserung sorgen. Schauen Sie bezüglich welcher der folgenden Punkte bei Ihnen noch Optimierungsbedarf besteht:

  • gesunde Ernährung
  • viel Bewegung
  • ausreichende Flüssigkeitsaufnahme
  • häufiger Aufenthalt an der frischen Luft
  • Entspannung.

Ausgewogene Ernährung

In Sachen Ernährung sollten Sie zur Vermeidung von Müdigkeit auf Ausgewogenheit achten, damit Sie Ihrem Körper ausreichend Vitamine, Mineralien und Nährstoffe zuführen. Eisen, Magnesium und B-Vitamine sind besonders wichtig, wenn es darum geht, die Müdigkeit zu vermeiden.

Mehr Bewegung gegen Müdigkeit

Viel Bewegung ist wichtig, damit der Kreislauf in Schwung kommt und bleibt. Sport ist nicht so Ihr Ding? Es reicht schon, wenn Sie ein bisschen aus Ihrer Komfortzone herauskommen und sich in Ihrem Alltag mehr bewegen. Sie sollten zum Beispiel öfter zu Fuß laufen oder mit dem Fahrrad fahren, statt immer nur das Auto zu nehmen. Auch Fahrstühle sollten Sie meiden und lieber die Treppen hoch und runter steigen. Zudem können Sie wenn Ihr Lieblingslied im Radio läuft, spontan ein bisschen dazu tanzen. Darüber hinaus finden Sie bestimmt noch mehr Gelegenheiten, Bewegung in Ihren Alltag zu bringen.

Viel stilles Wasser

Damit kein Flüssigkeitsmangel in Ihrem Körper entsteht und Müdigkeit hervorruft, sollten Sie über den Tag verteilt ausreichend trinken. Stilles Wasser ist dafür am besten geeignet. Übrigens zu kaltes Wasser bzw. überhaupt ein zu kaltes Getränk wird schnell zum Energieräuber, da der Körper es anwärmen muss.

Sonnenlicht und Sauerstoff tanken

Halten Sie sich viel drinnen auf, versuchen Sie dies zu ändern. Denn das Tanken von Sonnenlicht und Sauerstoff ist ein wahrer Wachmacher. Verbringen Sie zum Beispiel Ihre Mittagspause im Freien. In der Zeit, die Sie drinnen verbringen, sorgen Sie für Frischluftzufuhr, indem Sie regelmäßig das Fenster aufreißen.

Pausen einlegen

Nicht nur in der Nacht, auch am Tage sollten Sie sich Pausen gönnen, um Erschöpfung zu vermeiden. Wie Sie die kleinen Ruhepausen gestalten, ist Geschmackssache. Vielleicht mögen Sie eine kleine Meditationsübung machen, ein bisschen Lesen oder eine Tasse Tee trinken und dabei einfach gar nichts tun. Falls Sie ein kleines Mittagsschläfchen halten wollen, sollte dieses nicht zu lang ausfallen, damit Sie hinterher frisch und munter sind. Vermeiden Sie es in einen Tiefschlaf zu fallen, da ansonsten Müdigkeit die Folge sein könnte.

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Bei Frühjahrsmüdigkeit lautet die Devise: Bloß nicht verkriechen. Hat Sie die Frühjahrsmüdigkeit erwischt, sollten Sie sich viel draußen an der frischen Luft aufhalten und ordentlich Tageslicht tanken. Das Sonnenlicht stoppt die Melatoninproduktion und macht dazu noch gute Laune. Zudem geben Sie Ihrem Körper beim Aufenthalt im Freien die Möglichkeit, sich an die höheren Temperaturen zu gewöhnen. Hilfreich ist auch Bewegung, um den Kreislauf anzukurbeln.

Bildnachweise:
Bild von der Katze © Kenta.K – stock.adobe.com.

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