Migräne: Symptome und Ursachen

Migräne: Symptome und Ursachen

Etwa vierzehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind von Migräne betroffen. Sie werden oftmals von nicht Betroffenen belächelt und mit Kommentaren wie zum Beispiel „Ach, Du nun wieder mit Deinen Kopfschmerzen, stell Dich doch nicht so an!“ abgespeist. Dabei ist Migräne eine ernst zu nehmende Krankheit. Erfahren Sie hier, welche typischen Migräne-Symptome auftreten können und was die Ursachen sind.

Die Krankheit Migräne und ihre Symptome

Viele, die nicht selbst von regelmäßigen Migräneanfällen geplagt sind, verbinden Migräne mit Kopfschmerzen. Allerdings sind die Kopfschmerzen einer Migräne nicht vergleichbar mit „normalen“ Kopfschmerzen. Sie sind meist sehr viel stärker. Häufig schmerzt der Kopf bei einem Migräneanfall einseitig in der Stirn, einer Schläfe und einer Augenhöhle. In vielen Fällen treten noch weitere unangenehme Begleiterscheinungen hinzu. Hierzu gehören zahlreiche unterschiedliche Symptome und Funktionsstörungen. Unter anderem leiden Migränepatienten neben starker Müdigkeit an einer Überempfindlichkeit der Augen und Ohren, die sich durch Augenflimmern, Augenblitze, Lichtempfindlichkeit, Ohrensausen, Geräuschempfindlichkeit oder Schwindel bemerkbar machen kann. Nicht selten rebellieren auch der Magen sowie der Darm und es kommt zu Übelkeit und Erbrechen. Zu allem Übel verstärkt oft jede Bewegung während einer Migräne die Symptome. Teilweise kommt es sogar zu Sprachstörungen. Ein einzelner Migräneanfall kann je nach Intensität einige Stunden, aber auch Tage andauern. Nicht umsonst belegt Migräne den siebten Platz auf der von der Weltgesundheitsorganisation geführten Liste von Krankheiten, die die Betroffenen im Alltag am stärksten behindern.

Ursachen und Auslöser einer Migräne

Die eigentliche Ursache einer Migräne wird fortlaufend erforscht. Seit einiger Zeit ist sich die Wissenschaft darüber im Klaren, dass sie genetisch bedingt ist. In einer recht jungen Studie wurde herausgefunden, warum die Blutgefäße im Gehirn von Migränepatienten sehr anfällig und sensibel auf Reizüberflutungen und Energiemangel reagieren. Verantwortlich hierfür ist eine genetische Veranlagung, die eine Störung der Blutversorgung im Gehirn zur Folge hat. Das Ergebnis dieser Studie passt zu anderen Studien, aus denen hervorgeht, dass Migränepatienten ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle haben. Um so bedeutender ist es für sie, ihre Gefäße zu schützen. Einen wichtigen Beitrag hierzu kann eine gute Versorgung mit der Aminosäure L-Arginin leisten. Denn Arginin senkt den Blutdruck auf natürliche Weise und sorgt für eine Entspannung der Blutgefäße.

Die Auslöser einer Migräne und ihrer Symptome sind von Person zu Person unterschiedlich. Typisch sind zum Beispiel:

  • Stress, Überforderung oder allgemein Ärger
  • Hormoneinflüsse, bei Frauen insbesondere durch die Periode
  • Nebenwirkungen von Medikamenten, bei Frauen insbesondere von der Antibabypille
  • Wettereinflüsse, wie zum Beispiel ein plötzlicher Wetterumschwung oder Fön
  • Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln, die nicht gut oder gar nicht vertragen werden, wie zum Beispiel Schokolade, Rotwein, Käse oder Zusatzstoffe.

Erfahren Sie in unserem demnächst erscheinenden Artikel Hausmittel gegen Migräne, welche Hausmittel gegen die Migräne und ihre Symptome helfen oder eine Behandlung unterstützen können.

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